Freetime Activities

Tipps und Tricks für die nächsten Wochen.

 

Kinderkirche der Tälerregion ist ein Blog, um kleine Anregungen und Tipps für "leere" Zeiten zu geben. 

Wir sind gewohnt, unterhalten zu werden. Doch was mache ich mit der vielen Freizeit jetzt?

Ich bin überzeugt, in jedem Kind/Menschen steckt ein großer Reichtum. Doch der Zugang zum Eigenen ist durch Unterhaltungsindustrie und vielfältigste Freizeitangebote verschüttet. Es ist etwas mühselig, den Zugang zu dem Eigenen freizulegen.  Meine Ideen sollen dafür Anstöße geben.

Die Anregungen können meist von Kindern allein umgesetzt werden. So manches ist gut, mit Eltern und Kind gemeinsam zu machen oder zu reflektieren. Gottes Segen für euch!

 

Hier findet ihr Lieder zum Anhören und Mitsingen

https://www.youtube.com/watch?v=zHW8g3cgAA0   - Du bist spitze, du bist genial

https://www.youtube.com/watch?v=tAw2CfXeyHE     - Vom Anfang bis zum Ende

https://www.youtube.com/watch?v=n2SBChiAQtg     - Hier bist du richtig

https://www.youtube.com/watch?v=VA2tKcsR-r8      - Unter dem Schirm des Höchsten

https://www.youtube.com/watch?v=k8TplA1HIwY      - Nicht jeder kann was keiner kann

https://www.youtube.com/watch?v=Qtpz4ImALz4      - Wir sind Wunderkinder

https://www.youtube.com/watch?v=ANG7EQJITj8      - Laudato si, o-mi Signore

https://www.youtube.com/watch?v=nJ7Lbe_o-jI         - Vielen Dank!

https://www.youtube.com/watch?v=5Bn58Slx4dg       - Einfach spitze (Liedermedley)

 


Mein neuester Blogartikel

Fühl-Tag

Heute vor einer Woche habe ich dich geschickt zu einem kleinen Spaziergang durch den Garten oder auf dem Gehweg. Nun ist es Zeit, diesen Spaziergang zu wiederholen und zu schauen, was sich verändert hat - was ist gewachsen, aufgeblüht, verwelkt, ist anders. Was ist fort, was ist neu, woran erinnerst du dich, was weißt du nicht mehr? Magst du etwas malen, aufschreiben, fotografieren - in der Wissenschaft heißt das "protokollieren"? Auf dem Bild siehst du einen Strauch, dessen Blüten sind in der nächtlichen Kälte der letzten Woche erfroren. Du kannst dir 5 oder 6 Dinge suchen, die du am nächsten Montag wieder anschaust, um ihre Veränderung wahrzunehmen.

 

Ich möchte dich an diesem Tag zu weiteren Beobachtungen einladen. Momentan sollen wir uns ja oft und gründlich die Hände waschen, um die Übertragung der Viren zu vermeiden. In deinen Händen sind ganz viele Tastzellen, das heißt du spürst etwas über deine Finger und Hände. Heute lade ich dich ein, dies bewusst wahrzunehmen. Bei allem, was du heute anfasst, versuch kurz wahrzunehmen, wie fühlt sich das an und was spürst du in dir - z.B. flüssige Seife oder das Seifenstück, die Temperatur des Wassers. Auch die Türklinke, alles, was du anfasst und dran denkst. Ihr Könnt auch Spiele dazu machen: Du nimmst einen Beutel und tust 5 oder 6 kleine Gegenstände hinein. Der andere darf natürlich nicht sehen, was. Dann bekommt er die Augen verbunden und du gibst ihm den ersten in die Hand und er muss ertasten. dann den zweiten und so weiter. Nun wechselt ihr und du bist dran mit ertasten.. Dann geht ihr zum Kleiderschrank. Du bekommst die Augen verbunden und dein Spielpartner wählt von deinen Sachen aus, was er dir in die Hand gibt zum Erraten. Du darfst aber nicht das ganze Kleidungsstück auseinander nehmen sondern nur mit deinen Fingern die Beschaffenheit des Materials fühlen. Ob du rausbekommst, was es ist? Dann tauscht ihr wieder. Übrigens, auch deine Füße können wunderbar fühlen und deine Haut und dies löst immer etwas in dir aus, z.B. wenn du dich in etwas hineinkuschelst oder eine unangenehme Berührung. Achte heute ein bisschen darauf! So entdeckst du dich selbst, denn du und dein Körper sind ein faszinierendes Wunderwerk!

Nimm dir am Abend Zeit, zurückzuschaun auf den Tag! Möchtest du Gott erzählen, was du an dir und deinem Körper toll findest? Wofür bist du dankbar? Was konntest du beobachten?

 

In dieser Woche brauchst du Butter und etwas Öl und die Zutaten, um dein Lieblingsessen zu kochen.

 

für Erwachsene - eine uralte Regel "Bete und arbeite"  --das heißt: "Tu das dir mögliche und bitte Gott um seinen Segen"

1. Halte dich an die Regeln, um Ansteckungen zu vermeiden.

2. Verzichte auf Schimpfen und Meckern und verbreite KEINE Untergangsstimmung.

3. Versuche, Gutes und Schönes bewusst wahrzunehmen und teile mit anderen Freude und Zuversicht.

4. Versuche, deinen Part/deine derzeitigen Aufgaben anzuerkennen und gewissenhaft zu tun.

5. Du hast die Möglichkeit zu beten:Wie? für +/-10 Min. -       

Suche dir einen Platz, den du dafür möglichst täglich einnimmst - zünde dort eine Kerze an und mache dir bewusst, dass Gott/ die Kraft zum Leben für dich und die ganze Welt da sind und sprich "Gott, hier bin ich." Nun gib den Gedanken in dir Raum, die kommen wollen: alle Dankbarkeit, alles Schimpfen, Ängste, Unzufriedenheit, Zweifel - laut oder leise - alles hat hier seinen Platz - lass es sozusagen rausfließen bis es ein bisschen ruhiger in dir wird (gönne dir dafür bestimmt 5 Minuten) - dann sage Gott, was du brauchst. Vielleicht magst du noch so oder anders beten:

Gott, ich bitte dich für unsere Welt. Ich bitte dich für die Regierenden in Politik und Wirtschaft, dass sie weise Entscheidungen treffen. Ich bitte dich für alle Kranken und Leidenden, für das medizinische Personal und alle Arbeitskräfte, die das Leben am Laufen halten. Ich bitte dich für die Kinder und ihre Eltern, für die Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind. Segne alle, die mit ihren Möglichkeiten helfen und Hoffnung verbreiten. Segne mich, dass ich meine Möglichkeiten nutze zum Wohle unserer Welt. - Vater unser - Amen. (Wenn man betet, kann man auch sozusagen NICHTS machen - außer dasein - Du und Gott; das ist gut und das tut gut!)


Gebet

Morgen- und Abendgebet in Coronazeiten

Du kannst, wie in der Kinderkirche, eine Kerze dazu anzünden als Zeichen, dass Gott da ist, auch wenn du ihn nicht siehst, sozusagen eine Gott-Kerze oder auch deine Taufkerze.

Morgens

Guter Gott, wir freuen uns auf diesen neuen Tag und sind gespannt, was er Gutes für uns bereit hält.            Wir bitten dich für alle kranken Menschen in dieser Zeit. Wir bitten dich für die Krankenschwestern / Pfleger und Ärzte, für Forscher und Politiker, für unsere Wirtschaft, unser Land und unsere Welt.    Herr, hilf! Sei an diesem Tag ganz besonders bei ……..  (Namen)                                                                 Danke, dass du auch in deiner Hand hältst, was wir nicht im Griff haben.

Ich danken dir für alles, was unser Leben schön macht …… (z.B.: unsere Wohnung/Haus, Nutella-Brot Trinken, Spielzeug, Zeit, Fantasie, Frühling, Menschen – was fällt dir heute ein – 2 Dinge)

Hilf uns, dass Gute an diesem Tag zu finden! Wir vertrauen Dir!                                  Amen.

Abends

Eventuell gemeinsamer Tagesrückblick – was war heute; was war schön/ was macht mich dankbar

Guter Gott, wir danken dir für diesen Tag und die Freude an ihm. Für …..                                                Wir bringen dir auch, was uns nicht gelungen ist,  allen Streit, was uns unzufrieden sein lässt, was uns traurig und uns Angst macht. Du fängst uns mit allem auf. Wir dürfen in dieser Nacht in deinen Händen sicher ruhn.

Pass auf unsere Welt auf! Und sei bei allen, die in dieser Nacht wach sind. Amen.

Vaterunser

Das „Vaterunser“ ist das Gebet, dass seit 2000 Jahren Christen auf der ganzen Welt beten. Deshalb verbindet uns dieses mit allen Menschen in allen Kontinenten und zu allen Zeiten. Wenn ich es spreche, kann ich alles mit hineinnehmen, wofür ich keine Worte finde, meine Gefühle und auch meine Zweifel. Hier der Text:

Vater unser im Himmel!

Geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

 

 

Tipps

Tipps für Eltern

èGib dem Tag zu Hause eine klare Struktur:

morgendliche Aufstehzeit, Essenszeiten, Zeiten für Pflichtaufgaben(Schule), Medienzeit, gemeinsame Zeit, freie Zeit, Ins-Bettgehzeit, Draußenzeiten, wenn möglich   (macht euch als Eltern einen Plan, den ihr auch reflektiert und korrigiert)

è Gib dabei viel vor, sonst diskutierst du mit deinen Kindern endlos. Deine Kinder brauchen Halt in haltlosen Zeiten und den finden sie in klaren Strukturen. Je nach Alter werden die Kinder zuerst tüchtig rummotzen, weil sie es nicht gewöhnt sind (außer im Fußball oder bei Kampfsportarten). Alle Regelmäßigkeiten tun gut und stabilisieren innerlich und äußerlich.

èMorgen- und Abendritual sind hilfreich (Siehe Gebet)

z.B. auch eine gemeinsame Morgengymnastik am offenen Fenster oder im Garten (Erwärmung oder Gymnastik kennen die Kinder vom Sportunterricht, noch etwas eigene Fantasie, der Hampelmann …)

è Unterscheide zwischen Alltag und Sonntag (Wochenende)

 z.B. durch Ausschlafen, wenig Pflichtaufgaben, längere Medienzeit oder gemeinsame (Medien-)Zeit, besonderes Essen  (die Kinder können mal wie Gäste verwöhnt werden oder die Kinder empfangen ihre Eltern als Gäste)